Die längste Etikette der Selfix misst 4,36 Meter

 

Die längste Etikette der Selfix misst so viel wie ein Mittelklassewagen: 4,36 Meter. Warum wir so lange Etiketten drucken, lesen Sie in dieser Success Story der Planzer.

 

Planzer Paket – die neue Dienstleistungssparte

Ab Januar 2018 liefet Planzer auch kleinere Sendungen: Mit Planzer Paket tritt Planzer in einen höchst spannenden Markt ein und liefet Pakete bis 30 kg an Geschäftskunden und Private.

 

Zu diesem Zweck beschaffte sich Planzer in einer ersten Phase 91 moderne Iveco-Lieferwagen, die im «Retro-Look» erscheinen und so an die Tradition und Werte des Gründers und Pioniers, Max Planzer, anknüpfen.

 

 


Die Ausgangslage

Der vom Fahrerhaus aus zugängliche Laderaum der Iveco-Lieferwagen hat total sechs Regale mit total
260 definierten Lagerplätzen. Die Lieferwagen werden am Vorabend durch Logistik-Mitarbeitende beladen. Dabei wird beim Laden jeder Ladeplatz gescannt, damit der Fahrer am nächsten Tag weiss, wo sich welches Paket befindet. Die ausgeklügelte Informatik-Lösung zeigt dem Fahrer jederzeit den Lagerplatz an. So spart Planzer Zeit beim Finden der Pakete und verhindert Fehllieferungen. Zur Kennzeichnung der insgesamt 23'660 verschiedenen Barcode-Lagerplatzetiketten suchte die Planzer Technik AG nach einer erschwinglichen und praktischen Etikettenlösung für die Regalbeschriftung.

 

Nr.

Länge (mm)

Anz. Einteilungen

Rapport (mm)

1

3905

42

92.9762

2

3985

40

99.6250

3

4360

44

99.0909

4

4320

46

93.9130

5

4360

44

99.0909

6

4365

44

99.2045

 

Anforderungen an die Etiketten

Die Anforderungen an die Etiketten war klar definiert: Es musste eine widerstandsfähige und langzeitbeständige weisse Haftetikette gefunden werden, damit die Etiketten auch mögliche Tritte oder Kratzer überstehen, ohne dass die Barcodes zu Schaden kommen. Schnell war klar, dass für den fortlaufenden Eindruck von QR-Codes nur ein Digitaldruck in Frage kommen würde und dass nur ein Schutzlaminat den nötigen Schutz gegen mechanische Einwirkung bieten würde.

 

Von der Idee zur Realisierung

Im persönlichen Dialog mit dem kaufmännischen Leiter von Planzer, Herr Miguel Schiltknecht, wurden zuerst die Anforderungen definiert und anschliessend die Druckdaten, insgesamt 23'660 verschiedene Barcodes und individuelle Daten, so aufgearbeitet, dass die Daten im Seriendruckverfahren auf dem TAU330 UV-Inkjetdrucker gedruckt werden konnten. Die Aufbereitung der Druckdaten war ein schwieriges und heikles Unterfangen, so der Leiter Informatik der Selfix, zumal sich hier keine Fehler einschleichen dürfen.

Im Rahmen einer Pilotphase wurden Testetiketten erstellt, zum einen, um das Lesen der Barcodes sicher zu stellen, und zum andern, um mögliche Abweichungen der Formatlänge zu ermitteln. Denn bei grösseren Etiketten, so Bernhard Keel, Projektverantwortlicher der Selfix, können leichte Abweichungen in der Länge entstehen. Die Testetiketten bestätigten, dass der TAU330 UV-Inkjetdrucker formatgenau druckt auch bei Etiketten mit mehreren Metern Länge.

 

Die Herausforderung von fortlaufenden Barcodes

Das Drucken von fortlaufenden Barcodes ist ein anspruchsvolles Unterfangen, da keine Barcodes fehlen dürfen. Darum sind Leseproben und vor allem die Vollständigkeitskontrolle von enormer Bedeutung. Makulatur bzw. Ausschuss war ein Fremdwort während der Produktion. So wurde beim Schneiden der Mutterrollen in Einzelrollen peinlichst darauf geachtet, dass sowohl die Breite von 38mm, als auch die Länge der Etiketten von bis zu 4,36m stets eingehalten wurden. Zur einfachen Verarbeitung und Identifikation der 23'660 Barcodes wurden die Etiketten in Kartons je Fahrzeug verpackt und entsprechend etikettiert.

 

Das Ergebnis lässt sich sehen

Herr Miguel Schiltknecht ist begeistert: „Die Barcode-Etiketten der Selfix erfüllen unsere hohen Anforderungen in Sachen Qualität, Funktionalität, Termin und Beratung. Ohne das entsprechende Know-how der Selfix hätten wir diese Regaletiketten nicht realisieren können», führt Herr Miguel Schiltknecht aus. «Besonders die enge und gute Zusammenarbeit mit der Selfix ermöglichte uns in kürzester Zeit die Realisierung dieser anspruchsvollen Etikettieraufgabe».

 

Planzer – mehr als Transporte

Dank dem flächendeckenden Filial-Netzwerk und einer top modernen Infrastruktur beliefert Planzer die ganze Schweiz mit Passion und Präzision. Die Hauptstrecke legen Ihre Pakete dabei auf unserem eigenen Schienennetzwerk per Bahn zurück. Damit nutzen wir den Nachtsprung, was uns einerseits Zeitvorteile bringt und uns andererseits umweltfreundliches Transportieren ermöglicht.

Die Planzer Transport AG ist ein Schweizer Transport- und Lagerlogistikunternehmen mit Sitz in Dietikon. Das Unternehmen befindet sich vollständig im Besitz der Familie Planzer und beschäftigt rund 5'200 Mitarbeitende (inkl. 200 Lernender).

 

Tätigkeitsgebiet

Planzer verfügt in der Schweiz über 50 Standorte, sowie weiteren in Italien (1), Luxemburg (1), Deutschland (3), Frankreich (2), Liechtenstein (1) und einem Büro in Hongkong, und erbringt mit knapp 1'400 Fahrzeugen Transportleistungen in den Bereichen Stückgut, Teil- und Komplettladung, Nachtservice, kombinierter Verkehr, Luftfracht-Ersatz-Verkehr sowie temperaturgeführte Transporte. Zudem verfügt Planzer über rund 1. Mio. m² Lagerfläche und bietet logistische Systemleistungen an.

Rund 50 Prozent des Umsatzes entfallen auf nationale Strassentransporte. Die übrigen 50 Prozent verteilen sich auf internationale Transporte (15 Prozent), Spezialtransporte (10 Prozent) und Lager (25 Prozent).

 

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1936 von Max Planzer sen. als Fuhrunternehmen für den Warentransport zwischen dem Bahnhof Dietikon und den Gewerbetreibenden der kleinen Stadt und ihrer Umgebung gegründet.

1966 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Zwei Jahre später folgte die Übernahme der Euler Transport AG in Zürich. In den 1970er und 1980er Jahren eröffnete Planzer ihre ersten Filialen unter anderem in den für den Warentransport wichtigen Standorten Genf, Chiasso, Basel und Zürich-Flughafen.

Mit der Mitgründung der Transito Spedition GmbH in Uettingen (Deutschland) 1978 und der Gründung der Planzer Trasporti S.r.L. in Como (Italien) 1989 expandierte Planzer in das benachbarte Ausland. 1988 eröffnete das Unternehmen ihr erstes Logistikzentrum in Kaiseraugst, dem 1991 ein weiteres in Villmergen folgte.

1993 übernahm Planzer das 1894 gegründete Transportunternehmen Gebr. Kuoni AG mit den Standorten Chur und Samedan. 1994 beteiligte sich Planzer an die auf Nachtservice spezialisierte Quali-Night AG. Mit der Gründung der Planzer Transports Sàrl in Frisange (Luxemburg) 1995 weitete das Unternehmen seine Auslandpräsenz weiter aus. 1996 beteiligte sich Planzer an der Privatisierung der 1981 als Betriebsteil der SBB gegründeten Cargo Domizil AG in Bern.

Ab Ende der 1990er Jahre begann Planzer eine ganze Reihe kleinerer Transport- und Logistikunternehmen zu übernehmen und wuchs damit zu einem der führenden Unternehmen der Logistik- und Transportbranche in der Schweiz.

2014 nahm Planzer als erstes Transportunternehmen der Schweiz einen Elektro-LKW in seine Flotte auf und bedient damit primär die grösseren Schweizer Städte. www.planzer.ch      

 

Selfix AG

Zwischen Kunde und Etikettenhersteller ist ein umfangreicher Informationsaustausch absolut notwendig, um die individuellen Anforderungen an die Etikette genauestens festzulegen. Dank schweizerischen und branchenübergreifenden Kompetenz und langjähriger Erfahrung garantiert die Selfix AG für Zuverlässigkeit, Rückverfolgbarkeit und Kontinuität.
www.selfix.ch

 

Selfix-Regaletiketten.